Pictures of you

Immer wenn ich deine Welt betrete.
Faszination.
Schönheit.
Melancholie.

Manchmal möchte ich mich durch deine Augen sehen.
Manchmal möchte ich, dass du mich fotografierst, wenn ich dich ansehe.
Manchmal halte ich es fast nicht aus, deine Schönheit zu fühlen.

Dann möchte ich, dass du ein Bild von mir machst.
Dein Blick von meinem Blick auf dich.

Es gab vor langer Zeit mal ein Bild.
Voller Liebe und Glück.
Ich kann mich nicht erinnern.

„There is no time“
Ein Mixtape
Eine Stunde zwanzig Minuten
Der letzte Song „Pictures of you“

https://3×7.de/there-is-no-time-the-mix

Mike D – Thank you

Natürlich kaufte ich mir das Album „Thank you“ von Mike D. Ich bin Beastie Boys Fan.

Kurz hab ich gedacht, als „Switch up“ die Runde machte:
‚Will ich das? Will ich ⅓ Beastie Boys?‘

Nein, nein, nein…

„Switch up“ war aber schon ein so cooler Song und das Album lieber Mike D nimmt mich mit.
In deine Reise…
In deine Fragen…
In deine Sicht auf die Welt…

Ich danke dir dafür.
Ich danke dir für die Musik.
Ich danke dafür, dass du zeigst, was es heißt ein Beastie Boy zu sein und immer zu bleiben.
Ich danke dir dafür, dass du ein „Mike D Album“ gemacht hast.
Ich danke dir dafür, dass du mit diesem Album uns alte Jungs zum Tanzen bringst.
(…und dass du deine Jungs mitspielen lässt. Dafür lieb ich dich als Vater.)

Ich hab in den letzten Tagen viel über jung sein und bleiben nachgedacht. Immer wieder merke ich, dass das irgendwie eine Illusion ist.
Jetzt kommst du mit diesem Album und zeigst (mir), dass das gar nicht die Frage ist, die wir uns stellen müssen…

Solltest du eine Tour machen, sehen wir uns an der Bühne…
Alte (Beastie) Boys, die es können…

Ich wollte kein ⅓ Beastie Boys Album.
Ich bin froh, dass ich dein Album habe.

Mike D – „Thank You“ (2026)

Neustart

„Nachdem du mir alles kaputt gemacht hast, fange ich neu an“
Das habe ich auf meinen Block gekritzelt, als ich mit dem Gedanken spielte, doch wieder einen Blog zu machen.
Ist das so?
Also das Kaputte?
Kann ich den Zustand meiner Welt auf irgendwen anderen projizieren?
Nein. Die Entscheidungen habe ich ja selbst getroffen.

Es sind so Gedankenwelten. Immer seit einiger Zeit.
20 Jahre geschlafen,
20 Jahre verschwendet,
20 Jahre nicht ich gewesen.

Dann komme ich natürlich zu der Frage: Wer bin ich denn?
Die Antwort ist für Außenstehende eigentlich unwichtig. Denn für sie ist es ja nur wichtig, wie bin ich im Umgang mit Ihnen.
Ich gebe mein bestes.
Nach den Fehlern der letzten Jahre, möchte ich dieses Mal alles richtig machen.
Was auch immer das heißt.

…und weißt du, was das für mich heißt?

Ich werde nie wieder nicht ich sein.
Ich werde mich nie wieder rechtfertigen.
Ich werde mich nie wieder klein machen.
Ich werde mich nie wieder einengen.

Vielleicht, sicher ist das egoistisch.
Aber weißt du, angerufen habe immer ich.

Tori Amos hat „Lovesong“ von The Cure gecovert.
Ich mag das sehr.

Whenever I′m alone with you
You make me feel like I am clean again
Ever I’m alone with you
You make me feel I am free again

Ich weiß, ich habe zu viel Zeit, meine Gedanken um mich kreisen zu lassen.

Abendrot

Am Abend nimmt sich das Rot seinen Raum…
Dann kam das Gewitter und holt sich seinen Moment…

Heute habe ich mit meiner Melancholie, meiner Sehnsucht und meiner Hoffnung „Mensch ärger dich nicht“ gespielt.
Ich verrat nicht, wer gewonnen hat.

Dann musste ich nach draußen gehen und habe mir The Smiths angehört.
Erinnerungen an Momente aus den Jahren 1987/88.
Ich habe zwei Fotos von Jean.
Schwarz-Weiß-Bilder.
Manchmal spüre ich sein Lachen.
Manchmal sehe ich uns mitten in der Nacht diese lange, endlose Straße entlang nach Hause gehen.

Was kostet die Welt?

Bereust du es manchmal, dass du diesen einen Menschen nie wieder sehen wirst?

… und da ist er wieder der Gedanke an andere Realitäten, Zeitreisen und „Was-wäre-wenns“.

Meine Melancholie setzt sich auf mein Sofa und sagt: „Lass mich dir ein Lied vorspielen. Es ist sehr schön.“

Lotte Kestner covert Lana del Rey’s „Born to Die“
Herzschmerz und Anmut.

Jahrestag der Freiheit

jahrestag Wow, das klingt ja ganz schön dramatisch.
Das Licht hat sich heute Morgen verändert.
Das Bild ist wie gemalt.

Blick vom Balkon und ein kleiner Dialog.

„Wohin führt das?“
„Was ist das denn für eine Frage?“
„Die Frage, die dir jede:r stellt.“
„Aber das geht niemanden etwas an.“

Vor genau einem Jahr habe ich aufgehört zu arbeiten.
Ein einjähriges Sabbatjahr bis jetzt.
Was ich nicht getan habe: Weltreise
Was ich getan habe: In meine eigene Welt reisen und dort ankommen.
Es geht weiter.

… und dann gibt es zwei Fragen, die mir viele Leute stellen:

  1. Was machst du den ganzen Tag, wenn du nicht arbeitest?
  2. Wann fängst du wieder an zu arbeiten?

Meine Antworten sind ganz einfach:

  1. Alles
  2. Keine Ahnung und warum sollte ich mir überhaupt Gedanken darüber machen?

Sonnenaufgang

Bist du wach?
Ja und nein.
Wollen wir aufstehen?
Nein.
Ach, komm schon
Siehst du das Licht?

Lass uns in den Sonnenaufgang gehen.
Schlendern.
Okay.

Erinnerst du dich?
Bitte nicht heute Morgen.

Abendwolken

Manchmal kommen abends die Wolken.
Heute haben sie sich eingeschlichen.
Es ist der Gedanke an dieses andere Universum.
Ein anderer Zeitstrahl.
In dem gibt es das eine Gefühl.

Vielleicht sollte ich Loki anrufen und sagen:
„Ich wäre dann soweit.“

Es wäre aber eine komplizierte Prozedur.
Zeit zurückdrehen.
Meine Zeit viel langsamer machen, damit ich jünger wäre.
In deiner Zeit ankommen.
Dann wäre ich aber 1989 erst drei oder vier Jahre alt.
Das Risiko, dass ich dann in meiner Jugend Drogen nehme, wäre gross.
So wie ich in meiner letzten Jugend drauf war.

…und dann würden wir uns auch nicht begegnen.

Wie man es dreht und wendet…
Wir begegnen uns nicht.
Nicht hier.
Nicht dort.
In keiner anderen Zeit.
Niemals.

#020202

Ambivalenztag

Heute ist wieder ein Ambivalenztag.
Manchmal denke ich, dass ich lieber Krebs geworden wäre.
Vom Sternzeichen natürlich, nicht für das Wasser.
Als Zwilling ist man ja immer.

Schwarz & weiß
Heiß & kalt
Hell & dunkel
Himmelhochjauchzend & zu Tode betrübt

Glückliche Melancholie
Melancholisches Glück

Manchmal ist das so intensiv
Kurz bevor ich verrückt werde oder verrückter
Atme ein – atme aus
Alin Coen hat ein wunderbares Lied für genau diesen Moment gemacht.

Dann stehe ich auf meinem Balkon

Atme ein – atme aus

Vielleicht gehe ich doch nochmal zum Konzert
Das Poster habe ich ja schon hier.