Zeitfrei

Hervorgehoben

Seit ich nicht mehr arbeite, habe ich genug Zeit, um zeitfrei zu leben.
Das ist Luxus.
Das ist ein wenig dekadent.

Das gibt mir die Möglichkeit nichts und alles zu tun.
Es gibt kein „Muss“ mehr.
Es gibt keinen Napoleon, der mir vorschreibt, was ich zu tun habe.

Ich habe mit Instagram angefangen. Das ist manchmal ein wenig langweilig. Bilder sind gar nicht so meine Ausdrucksweise. Ich bin Denker und dann manchmal Schreiber.
Kein Schriftsteller…
Vielleicht noch nicht…

Gleichwohl schreibe ich gerne.

Nachdem ich gestern einen wunderbaren Blogbeitrag laß, hab ich beschlossen, dass ich auch wieder anfange.

Falls du bleibst: Danke für’s Lesen.

Ich bin gegangen

Hervorgehoben

Ich bin gegangen.
Ich bin nicht gut gegangen und nicht im Guten.
Es ging nicht gut. Dir nicht und mir und bei allem.
Darum.
Ich bin gegangen.
Still und ohne mich umzublicken.
Zu spät.
Ich war kaputt, als ich ging.
Es hatte für mich keine andere Möglichkeit.
Es gibt keine Entschuldigung. Nicht dafür und für sonst auch nichts. Wer würde sie annehmen wollen? Manchmal wollte ich um Verzeihung bitten. Dann hab ich nachgedacht und es gab nichts, was hätte verziehen werden können.

Ich bin gegangen.
Weit weg.
Mein Weg.
Richtig.
Ich gehe ohne Eile.

Zwei Farben

Ich mag die Ambivalenz der Zweifarbigkeit.
Während wir in „entweder oder“ denken, macht die Natur sich dazu keine Gedanken. Sie macht einfach ein „und“.
Es gibt kein nur schwarz oder weiss.
Es gibt kein nur rot oder gelb.
Es gibt kein nur gut oder böse.
Es gibt kein nur ja oder nein.

Es gibt alles.
Es gibt feine Abstufungen.
Es gibt Zwischentöne.
Es gibt Toleranzen.

Wenn mein Serotoninspiegel durch das Glück, was ich in manchem Momenten erlebe, hoch genug ist, dann sind die Farben so schön und das obwohl schwarz meine absolute Lieblingsfarbe ist…

Meistens braucht es noch Musik…

Blumenfreund

Heute war vielleicht der letzte schöne Tag dieses Sommers.
Vielleicht.
Aber das muss nicht so sein.

Wenn ich mit dem Fahrrad durch die Landschaft fahre, überkommt mich ab etwa Kilometer 25 dieses Gefühl, das dem Glück sehr nahe kommt.
Die Endorphine kicken richtig.
Und wenn dann auch noch die richtige Musik läuft.

Die Blume hat mich fasziniert.
Ich werde noch zum Blumenfreund. Seit Zürich fallen sie mir auf.
Farben.
Formen.
Gerüche.

Heute hab ich an einen Herbstmorgen gedacht. Ich kam vom Nachtdienst und stellte fest, dass die Bäume ihr Laub verlieren. Mir wurde klar, dass der Sommer vorbei war. Ich hatte den Sommer gar nicht bemerkt. Arbeiten und feiern, immer unterwegs.

Ich möchte nicht mehr, dass ich einen Sommer nicht bemerke.


…ums mit den Worten des Mandalorian zu sagen:

„Das ist der Weg.“

…und jetzt kommt der Herbst.

Musik, die mich findet

Es ist was dran, dass Musik mich findet.
Volle Breitseite
Einmal durch
Zappelphilipp zappelt im Takt
Es geht nicht anders
Wie auch
Tanzmusik

Gleichwohl Stich ins Herz
Ich geh demnächst mal tanzen.

Erinnerungen

Manchmal schleichst du dich in meine Gedanken
Ganz leise
Sanft, fast zerbrechlich
So, wie du in meinen Erinnerungen bist
Erinnerungen
Verblassen
Im Traum wird es nochmal Realität
Deine Emotionen
Frei von allem
Du warst immer in ihnen
Kleiner Mensch
Manchmal vermisse ich unsere Momente
So ehrlich
So intensiv
Manchmal einfach still
Sie werden nie wieder kommen

Heute Morgen kann ich dich fast lachen hören…

Nachhall

Nicht ganz hell, aber auch nicht dunkel
Die Zeit, wie ein Lied von „Element of Crime“
Traurigkeit ist keine Melancholie
Ein Gespräch, das nachhallt oder nachklingt
Eigentlich schwer und traurig
Intensiv und verletzlich
Begegnung
Empathie
Fingerspitzenberührungen in Gedanken

„Wenn die Wolken kommen,
könnte es regnen oder dunkel werden.“

Das könnte ein Titel von „Element of Crime“ sein

Fahrtwind

Sich spüren
Im Körper
In der Musik
Im Wind
Leben leben
Ohne Zeit

Gedanken denken
Fragen fragen
Antworten gibt es
Nicht immer

Schleichwege

Immer dieselben zwei
Heute der eine,
morgen der andere
Stundenlang in Gedanken versunken
Manchmal so intensiv

Und doch bleibt mein Blick offen
Der andere Blick auf dasselbe

Der Kopf

kopfGeht nicht aus
Nicht mal ein wenig
Rechts links oben unten
Kreuz und quer
Mehr
Meer
Von
Emotionen

Tief
Hoch
Stürmisch
Gelangweilt
Zeitfrage
Fragezeit
Frage die Zeit, ob sie innehält
Sie verweist auf das Formular 0815
Stillstandsantragsformular

Nun gut
Alles ist gut
Der Kopf
Kann
An bleiben
Dranbleiben
Es bleiben lassen
Es liegt an mir

So