Ich mag das Bild in Schwarz/Weiß. So kann ich mir einreden, es hat etwas künstlerisches.
Wobei? Stopp mal. Ich muss mir gar nichts einreden, weil ich mich ja nicht rechtfertigen muss.Für nichts.
Vielleicht ist es einfach so in uns oder besser in mir, dass es irgendwie immer eine Bedeutung haben muss. Alles.
Sozialisation und Jahre im Hamsterrad.
Das widerspricht doch aber meiner Idee.
Also loslassen.
Wirklich ankommen.
Vielleicht die Gedanken zu Zeit, Glück, Liebe und Freiheit mal zu Ende denken und in einem Essey aufschreiben.
Die Idee mit den Briefen an mich selbst finde ich toll. Auf dem schönen Briefpapier.
Ich mag den Sonnenblumenkitsch, denn Drama, Schmerz und Scheiße kommt sowieso.
Also: Zeit, Glück, Liebe und Freiheit – Ein Essey
Ich gebe mir eine Woche…
Heute auf dem Rad gab es diesen Moment.
Diesen wirklichen Moment im Jetzt und Hier.
Ich hab laut mitgesungen und gleichzeitig mit dem Wind diskutiert.
Meine Melancholie saß auf dem Gepäckträger und hat sich einfach nur gefreut.
„Es wird, Reene“